Geschichte

Die Literatur eines Kantons ist Teil seines kulturellen Gedächtnisses. Deshalb entschloss sich die UB 1970 auf Anregung der Literaturkreditkommission, die belletristischen Werke von Basler Autorinnen und Autoren zu sammeln, als geschlossenen Bestand aufzustellen und in einem separaten Katalog nachzuweisen.

1988 wurden die Aufnahmekriterien klarer gefasst. Gleichzeitig wurde der alte Zettelkatalog aufgegeben, da die Titel nun im Katalog IDS Basel Bern nachgewiesen waren. Ein separater Katalog wurde nur noch in grösseren Abständen gedruckt und gebunden. Im Sommer 1997 konnte das BLA ins Internet transferiert werden, was eine regelmässigere Aktualisierung ermöglichte. Im Rahmen einer Diplomarbeit wurde diese Internetpräsentation 1999 erstmals um biographischen Angaben und Bildmaterial ergänzt. Weitere biographische Einträge konnten seither regelmässig im Rahmen von Projekten verfasst werden.

Ein Grossteil dieser Einträge wurde auf Basis von Fragebögen erstellt, welche die Autorinnen und Autoren auf Anfrage ausgefüllt haben. Weitere Einträge wurden mithilfe von Nachschlagewerken verfasst. Mit den Jahren verlieren biographische Angaben zu Gegenwartsautorinnen und -autoren natürlich an Aktualität. Aus diesem Grund wurden die Einträge zu Leben und Werk im Frühjahr 2013 mittels Internetrecherchen auf den neuesten Stand gebracht. Zeitgleich erhielt das BLA eine neue, graphisch ansprechendere, Internetpräsentation.