Waldstetter, Ruth

Angaben zur Person

Porträt Ruth Waldstetter

* 12. November 1882 in Basel
† 29. März 1952 in Arlesheim (BL)

offizieller Name: Martha Behrens-Geering

Leben:
Nach der evangelischen Schule und der Ausbildung zur Lehrerin in Basel studierte Waldstetter Sprachen an den Universitäten Basel, Edinburgh und Berlin. In jener Zeit entstand ihr literarisches Debüt, der Roman "Die Wahl" (1910), in welchem sie die Enge der bürgerlichen Konventionen beschrieb. Von 1915 bis 1921 lebte sie in Bern und verfasste Novellen und Theaterstücke. Darunter war auch ihr erfolgreichstes Werk "Eine Seele" von 1917. Nach einem Auslandaufenthalt als Korrespondentin kehrte sie nach der Scheidung von ihrem Mann, dem Dichter Eduard Behrens, 1923 nach Basel zurück. Fortan war Waldstetter als freie Schriftstellerin und Journalistin tätig und arbeitete im Vorstand des SSV (1933-1943) sowie im P.E.N.-Club mit. Sie starb verarmt 1952 in Arlesheim (BL).

Mitgliedschaft:
Schweiz. Schriftstellerverein, P.E.N.-Club

Werkcharakteristik:
Wichtigstes Thema in Waldstetters Werk blieb die eingeengte Situation der Frau, die sie gesellschaftskritisch beleuchtete.

Auszeichnungen:
Literaturkredit Basel (1950)

Werke im Basler Literarischen Archiv

Ruth Waldstetter : [Zeitungsausschnitte über Ruth Waldstetter]. - [Var.loc.] [1932-1980]. - ; 4'
Signatur: UBH BLA Waldst 101

Recherche

Suche im Katalog swissbib Basel Bern nach Literatur von und über Waldstetter, Ruth.
Suche im Katalog Handschriften, Archivalien, Nachlässe (HAN) nach Materialien zu Waldstetter, Ruth.