GG 149

Ioannis Brodaëi Turonensis in omnia Xenophontis Opera tam Graece quam Latine Annotationes longe doctissimae, nunc primum in lucem editae. Basel: Nicolaus Brylinger 1559. Fol.

Ähnlich wie Robert Winter seinem lateinischen Druck des Lexikons des Pollux von 1541 im folgenden Jahr ein Heft mit Annotationes des Übersetzers Rudolf Gwalther im gleichen Quartformat - damit man es mitbinden könne - hatte folgen lassen, erscheint bei Brylinger zwischen seinen zweisprachigen Xenophonausgaben von 1545 (GG 145), 1555 (GG 148) und 1568 im von Inhalt her nicht erforderlichen Folioformat passend zu den Ausgaben von 1545 und 1555 ein bis auf die Titelseite unscheinbar aufgemachtes Heft von fünfzig engbedruckten Seiten Erklärungen zu den verschiedenen Werken Xenophons aus der Feder des französischen Philologen und Mathematikers Jean Brodeau (Tours um 1500-1563), von Italienaufenthalten her mit den Kardinalen Sadoleto und Membo sowie den Manutii befreundet. Seine Werke scheinen zumindest mehrheitlich in Basel erschienen zu sein: seine von den Zeitgenossen sehr geschätzte Ausgabe der Epigrammata Graeca 1549 bei Froben und Episcopius (GG 302), seine Annotationes zu Oppian und andern Dichtern 1552 bei Herwagen (GG 190), mehrere Bücher Miscellanea um 1555 bei Oporin und bei diesem auch 1562 seine Annotationes zu Euripides mit einer Ausgabe zusammen (GG 200).

E E I 25 Nr. 7

Bibliothekskatalog IDS

Signatur: EE I 25:7

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Anfang der Annotationes von Jean Brodeau zu den Werken Xenophons