UB Basel
Archiv Aktuell-Meldungen - 03.03.2000
Handschriften von Ralph Waldo Emerson und Richard Wagner

Handschriften von Ralph Waldo Emerson und Richard Wagner

Die Handschriftenabteilung der Universitätsbibliothek Basel hat in den letzten Wochen einige wertvolle Zugänge verzeichnen können. So wurde ihr ein bisher unbekannter Brief des einflussreichen amerikanischen Philosophen Ralph Waldo Emerson (1803-1882) an den Kunsthistoriker und Schriftsteller Hermann Grimm geschenkt. Emerson war wie sein Freund Thomas Carlyle ein grosser Verehrer deutscher Kultur. Der Sohn Wilhelm Grimms und Schwiegersohn Bettina Brentanos verkörperte für ihn eine persönliche Verbindung zur Klassik und Romantik.

Finanziert durch einen privaten Geldgeber konnte ausserdem an einer Auktion in Berlin ein Brief des Komponisten Richard Wagner an den Dresdner Buchhhändler L. Reimann aus dem Jahre 1848 erworben werden. Gleichzeitig wurden einige weitere, sehr interessante Wagner-Autographen und - Memorabilia aus dem persönlichen Nachlass von Adolf Zinsstag zugekauft, dessen künstlerisches Werk die Basler UB seit längerem verwahrt. So je ein Partiturblatt aus der "Götterdämmerung" und dem "Lohengrin" sowie zwei Dresdener Briefe aus den Jahren 1844 und 1847.

Wie alle übrigen Bestände der Handschriftenabteilung stehen auch diese Neuzugänge der Forschung uneingeschränkt zur Verfügung.

03.03.2000 / cb



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