UB Basel
Archiv Aktuell-Meldungen - 24.10.2001
Ausstellung: Literaturraum - Klangraum

10. November 2001 bis 5. Januar 2002

 
 
Geöffnet:  Montag-Freitag 08.30 -19.30 Uhr 
Samstag 08.30 -16.30 Uhr 
Der Eintritt ist frei  
Geschlossen:  30.11./1.12. (Dies academicus), 24.-26.12., 31.12. und 1.1. 
 
Geöffnet:  Montag-Freitag 08.30-19.30 Uhr 
Samstag 08.30-16.30 Uhr 
 
Geschlossen:  30.11./1.12. (Dies academicus), 24.-26.12., 31.12. und 1.1. 
 

Vernissage: 

Freitag, 9. November 2001, 18.15 Uhr   

"Twelve places in coloured palace"
Ein Würfelspiel für elektrische Harfe (Katarzyna Lewandowska), Tanz (Sandrine Lee), Saxophon/Texte (Tobias Rüger), Tanz/Texte (Wol Müller), Elektronik (Florian Müller) und einen Begrüssenden (Christoph Ballmer). Idee und Konzept: Katarzyna Lewandowska.   

Anschliessend Apéro. 


Uraufführung:
 


  Mittwoch, 28. November 2001, 18.15 Uhr

"so ganz nebenbei"
Performance für akustische Harfe und elektrische Harfe von Katarzyna Lewandowska (Warschau), Lesung von Texten von Werner Lutz und Malerei: Wol Müller, Elektronik: Florian Müller. Idee und Konzept: Katarzyna Lewandowska.  


Der Europäische Musikmonat, welcher die Stadt Basel den ganzen Monat November über in einen wahren Klangrausch versetzen wird, macht auch vor den Toren der Universität nicht Halt: Ab dem 10. November zeigt die Universitätsbibliothek zwei spannende Projekte der renommierten Frankfurter Künstlergruppe "Alpha Presse".

"Twelve places in coloured palace" ist eine interaktive Installation aus je zwölf Partituren und Künstlerbüchern mit Literatur aus verschiedenen europäischen Sprachräumen sowie zwölf CD's und Leucht-Lesetischen, deren Text-, Farb- und Klangzuordnungen vom Betrachter und Hörer mittels Würfeln individuell festgelegt werden. Die unterschiedliche Beschaffenheit verschiedenster, teilweise mit Farben beschichteter Papiere und anderer in die Bücher eingebundener Materialien vermitteln beim Blättern ein Panoptikum von Stimmungen und Assoziationen, die durch die zufällig ausgelösten optischen und (über Kopfhörer vermittelten) akustischen Reize in unterschiedliche Richtung gelenkt, unterstützt oder auch kontrastiert werden. Auf solche Weise bleibt die Installation stets offen und von neuem erfahrbar. Sie ist Ausdruck einer Ästhetik des Flüchtigen und Improvisierten, die den Projekten der renommierten Künstlergruppe um den Tänzer und Grafiker Wol Müller stets auf unverwechselbare Weise anhaftet.

In eine ganz ähnliche Richtung geht "so ganz nebenbei", die neueste Schöpfung der Frankfurter "Alpha Presse", die speziell für die Universitätsbibliothek und den Europäischen Musikmonat geschaffen wurde. Die Installation basiert auf Ideen der polnischen Harfenistin Katarzyna Lewandowska und nimmt Lyrik und kurze Prosatexte des in Basel lebenden Schriftstellers Werner Lutz zu ihrem literarischen Ausgangspunkt. Auf Lesetischen und Kleiderständern gruppieren sich Künstlerbücher mit Texten aus verschiedenen europäischen Literaturen. Über winzig kleine Lautsprecher, die im ganzen Saal verteilt sind, werden die ausgelegten Objekte in einen fantasieanregenden Raumklang eingebettet.

Ein besonderer Leckerbissen verspricht die im Rahmen dieses zweiten Ausstellungsteils stattfindende Live-Performance zu werden, die Texte von Werner Lutz (Rezitation: Wol Müller, in Anwesenheit des Schriftstellers) in eine Komposition für akustische und elektrisch präparierte Harfe (Katarzyna Lewandowska) einbindet. Diese wird am Mittwoch, 28. November um 18.15 Uhr zur Uraufführung gelangen.
Ziel des dahinter stehenden Wahrnehmungskonzepts ist ein gesamtkünstlerischer Entwurf von Buch, Kunst und Klang, der die unterschiedlichen Werkstoffe und Medien synthetisiert. Ideen werden zwar angestossen, doch wird der Betrachter, Zuschauer und Hörer dadurch nicht konditioniert. Vielmehr schafft die Verbindung von optischen und akustischen Reizen eine ganz besondere Art von kreativer Spontaneität.

Der Eintritt zu dieser offiziellen Veranstaltung des Europäischen Musikmonats ist frei. Die Ausstellung selber bleibt bis zum 5. Januar 2002 geöffnet.

Kontaktadresse: Christoph Ballmer, Öffentliche Bibliothek der Universität Basel, Schönbeinstr. 18-20, 4056 Basel. Tel. 061-267 31 24 / 267 31 30. Fax 267 31 03. Email: Christoph.Ballmer@unibas.ch


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