UB Basel
Archiv Aktuell-Meldungen - 14.08.2006
Pompejanisch Rot - Die Faszination für Pompeji in Europa

Pompejanisch Rot - Die Faszination für Pompeji in Europa

Ausstellung in der Universitätsbibliothek Basel
26. August - 18. November 2006
Schönbeinstrasse 20

Geöffnet
Montag - Freitag 08.30-19.30 Uhr
Samstag 08.30-16.30 Uhr

Der Eintritt ist frei

Kontakt für Führungen: adrianstaehli@hotmail.com

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Vernissage

Freitag 25. August 2006, 18.15 Uhr

Es begrüssen
Hannes Hug (Direktor Universitätsbibliothek Basel)
PD Dr. Adrian Stähli (Universität Basel)
Kathrin Ernst (stud.phil., Universität Basel)

Den Festvortrag hält
Dr. Thorsten Fitzon (Universität Freiburg i.Br.)
Brennend, blutig, schreiend – die Poetisierung Pompejis aus dem Geist der Farbe

Performance
Achim Wolfgang Lenz (Folkwang-Hochschule Essen)
Performance über einen Brief des jüngeren Plinius

Aperitif

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Kurzbeschrieb

Die neue Ausstellung in der Universitätsbibliothek Basel thematisiert genau das, was so viele Menschen bis heute noch fasziniert: den Ausbruch des Vesuvs 79 n. Chr., der Pompeji und Herculaneum begrub und vorübergehend einfror, bis sie schliesslich im 18. Jahrhundert wiederentdeckt wurden und in ganz Europa ein Pompeji-Fieber auslösten.

Die Freilegung der Vesuvstädte erzielte in Europa im 18. und 19. Jahrhundert eine weitreichende Wirkung und bildete ein zentrales Ereignis für die europäische Geistes- und Wissenschaftskultur dieser Zeit. Die Wiederentdeckung der antiken Städte beeinflusste sowohl die Kunst und Literatur, als auch die Wissenschaft massgeblich und markiert eine Wende im Geschmack der Mode und Kultur des 18. Jahrhunderts.

In der Ausstellung werden die Resultate dieser Wirkung in Form von repräsentativen Druckwerken aus der Zeit selbst gezeigt. Bücher, besonders diejenigen im Grossformat, dienten in dieser Zeit als wichtige Vermittlungsmedien, denn sie verbreiteten die Grabungen und die dabei entdeckten Funde und lösten damit die Faszination für Pompeji in Europa aus.

Zudem wird ein Architekturmodell eines pompejanischen Wohnhauses, der Casa del Poeta Tragico, zu sehen sein. Denn genau dieses Haus war es, das den Engländer Edward Bulwer-Lytton zu seinem berühmten Roman „The Last Days of Pompeji“ (1834) inspirierte, der erheblich zur Pompeji-Begeisterung beitrug und die Stadt am Fusse des Vesuvs zu einem ‚touristischen Muss’ werden liess.

Erarbeitet wurde die Ausstellung von Studierenden der Universität Basel im Rahmen einer Übung des Archäologischen Seminars unter der Leitung von PD Dr. Adrian Stähli. Die Ausstellung wird unterstützt von der Universitätsbibliothek Basel, die aus ihren Beständen auch den Grossteil der Exponate zur Verfügung stellt, und gefördert von zwei Basler Stiftungen.

Eine Begleitpublikation zur Ausstellung kann während der gesamten Ausstellungszeit an der Lesesaaltheke der UB erworben werden.

14.08.2006 / cb



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