Open Access an der Universität Basel

Was ist Open Access?

Open Access bezeichnet den freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen über das Internet. Open Access wird von Wissenschaftsorganisationen, Hochschulen und Bibliotheken rund um die Welt unterstützt. Ziele der Bewegung sind:

  • rasche, weltweite Verbreitung wissenschaftlicher Information
  • freier Zugang zu den Ergebnissen öffentlich finanzierter Forschung
  • erhöhte Sichtbarkeit und Zitierhäufigkeit von Dokumenten
  • vereinfachte Nutzung für die weitere Forschung
  • Förderung der interdisziplinären und internationalen Zusammenarbeit
  • langfristige Verfügbarkeit der Dokumente

"Grün" und "gold": die Wege zu Open Access

In der Praxis werden zwei Open-Access-Strategien unterschieden:

  • Grüner Weg: Selbstarchivierung oder Zweitveröffentlichung konventionell publizierter Beiträge auf fachspezifischen oder institutionellen Servern (Repositories). An der Universität Basel steht hierfür der Dokumentenserver edoc zur Verfügung.
  • Goldener Weg: Erstveröffentlichung von wissenschaftlichen Artikeln in qualitätsgesicherten (peer reviewed) Open-Access-Zeitschriften

Open Access an der Universität Basel und in der Schweiz

Die Universität Basel ist Mitunterzeichnerin der "Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen" und besitzt seit 2013 eine Open-Access-Policy.

2006 unterzeichneten die wichtigsten Schweizer Wissenschaftsorganisationen geschlossen die Berliner Erklärung. Seit 2007 verpflichtet der Schweizerische Nationalfonds Beitragsempfängerinnen und -empfänger "grundsätzlich zur Veröffentlichung ihrer Forschungsresultate in Form von digitalen, auf dem Internet entgeltfrei zugänglichen Publikationen (Open-Access-Publikation)."