Web of Knowledge

URL: webofknowledge.com

Web of Knowledge ist ein Web-Portal, das den Zugriff auf verschiedene von der Universitätsbibliothek lizenzierte Datenbanken ermöglicht. Die Datenbanken können einzeln oder zusammen recherchiert werden. All Databases sucht in über 130 Mio. Literaturnachweisen von Web of Science, BIOSIS Previews, Derwent Innovations Index, INSPEC und MEDLINE.
Nach einer optionalen Registrierung können auch personalisierte Funktionen wie z.B. individuelle Einstiegsseiten, Benachrichtigung per E-Mail bei Neuzugängen zu einem indiviuellen Suchprofil (Alert) oder bei Neuzitierungen von Artikeln (Citation Alert) und die Literaturverwaltung EndNote Web genutzt werden. 

Web of Science

Web of Science

URL: webofknowledge.com/wos

Inhalt: Citation Indexes

  • Science Citation Index Expanded ab 1900
  • Social Sciences Citation Index ab 1900
  • Arts & Humanities Citation Index ab 1975
  • Conference Proceedings Citation Index - Science ab 1990
  • Conference Proceedings Citation Index - Social Sciences & Humanities ab 1990

Insgesamt über 40 Mio. Nachweise von Zeitschriftenartikeln und Konferenzberichten aller Fachgebiete

Was ist das Besondere an Web of Science?

  • ZITIERUNGEN Im Gegensatz zu anderen Datenbanken sind hier nicht nur die bibliographischen Angaben und Abstracts zu den Zeitschriftenartikeln zu finden, sondern auch die darin zitierten Artikel.
    Es kann also ermittelt werden, wie oft und von wem ein bestimmter Artikel oder Autor/in zitiert worden ist. Dabei werden alle Autor/innen der Zitate erfasst und nicht nur die/der erste.
    Die Zitateliste kann auch - in schwarzer Schrift d.h. ohne Verlinkung - Hinweise auf Artikel enthalten, die nicht selbst in Web of Science erfasst sind und deshalb auch wesentlich älter als oben angegeben sein können.
  • RELATED RECORDS Ausgehend von einem angezeigten Artikel können solche mit möglichst grossen Übereinstimmungen in den Zitaten (Bibliographie) ermittelt werden.

Weitere Besonderheiten:

  • Von den Vornamen sind nur die Anfangsbuchstaben erfasst: AUTHOR MOZART WA .
  • Für die eindeutige Namenszuordnung steht ein Assistent Author Finder zur Verfügung.
  • Nachgewiesen werden die Adressen ALLER Autoren/innen eines Artikels.
  • Artikel über eine Person resp. Rezensionen können mit einer thematischen Suche gefunden werden: TOPIC MOZART WA .
  • In der Datenbank sind nur die englischen Übersetzungstitel erfasst.
  • Die Recherchersultate können nach verschiedenen Kriterien sortiert (z.B. Times Cited) oder analysiert (z.B. Säulendiagramm nach Institution Name) werden.

Citation Report
Mit dieser Funktion werden zu einer Treffermenge von maximal 10'000 Records (z.B. zu einem bestimmten Autor) ausgewiesen:

  • Anzahl Artikel (inkl. Diagramm)
  • Anzahl Zitierungen (mit und ohne Selbstzitierungen, inkl. Diagramm)
  • Durchschnittliche Anzahl Zitierungen pro Artikel und pro Jahr
  • h-index

Mehr  Informationen zum Citation Report im Artikel intern Nr. 25, Juni 2007  .

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Journal Citation Reports

Journal Citation Reports

URL: webofknowledge.com/jcr

Inhalt: Statistische Bewertung von Zeitschriften

  • Der Impact Factor gibt an, wie oft die in den Jahren X-1 und X-2 erschienen Artikel einer bestimmten Zeitschrift im Jahr X durchschnittlich zitiert worden sind.
  • Citing Half-Life zählt - vom Erhebungsjahr an rückwärts - die Publikationsjahre, die 50% zu den Zitierungen beigetragen haben.
  • Immediacy Index ist der Anteil der Artikel eine Zeitschrift, die noch im Erscheinungsjahr zitiert worden sind.
  • Mit Journal Citation Reports können ausschliesslich Zeitschriften bewertet werden, da keine Werte für einzelne Artikel erhoben werden.

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Essential Science Indicators

Essential Science Indicators

URL: webofknowledge.com/esi

Inhalt: Statistische Bewertung der Publikationstätigkeit nach Ländern, Institutionen, Forschenden und Zeitschriften (Ranking)

Ausgewertet werden die 10 neuesten Jahrgänge von rund 9000 wissenschaftlichen Zeitschriften, aufgeteilt in 22 Fachgebiete*. Dies nimmt Rücksicht auf die Tatsache, dass sich die Publikations- und Zitiergepflogenheiten in den Forschungsgebieten stark unterscheiden. So wurde ein Artikel in der Molekularbiologie in den vergangenen 10 Jahren durchschnittlich 23-mal zitiert, in der Mathematik jedoch lediglich 2.3-mal. Diese Werte werden als Baselines bezeichnet. Vergleiche über Fachgebietsgrenzen hinaus sind also, wenn überhaupt, nur relativ zu diesen Normierungsfaktoren zulässig.
Das System erlaubt die Anzeige sortierbarer Listen nach Forschenden, Institutionen, Ländern und Zeitschriften. Gezählt werden die publizierten Artikel und deren Zitierungen, jeweils über den Zeitraum der vergangenen 10 Jahre. Daraus ergibt sich die durchschnittliche Anzahl Zitierungen pro Artikel. Zusätzlich werden Grafiken mit dem zeitlichen Verlauf und Links zu den einzelnen Artikeln angeboten. Allerdings sind nur jeweils die Wissenschafter und Institutionen erfasst, die in ihrem Fachgebiet zu den meistzitierten gehören (1%).
Es ist offensichtlich, dass die ESI-Werte mit grösster Vorsicht interpretiert werden müssen: Der Erfassungszeitraum von 10 Jahren benachteiligt junge Forscher, die Kürzung der Vornamen auf eine Initiale lässt Autoren mit verbreiteten Namen zu einer virtuellen Person zusammenschmelzen. Ausserdem kann die Zuordnung der Publikation zu einem der 22 Fachgebiete oder zu einer Institution fehlerbehaftet sein. Deshalb werden an vielen Stellen Erläuterungen (How to read this data) zu den Statistiken angeboten.

* Jeder Zeitschrift wird genau ein Fachgebiet zugeordnet. Bei interdisziplinären Titeln (z.B. Science, Nature, PNAS) erfolgt die Zuordung auf Artikelebene.

Weitere Informationen unter sciencewatch

 

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