Nachlass Elsa Mahler

Elsa Mahler in ihrem Studierzimmer
(ca. 1962)
Portrait Elsa Mahler

Die Russlandschweizerin Elsa Mahler (1882 in Moskau geboren, 1970 in Riehen bei Basel gestorben) war die erste Professorin der Universität Basel.

Nach ihrem Studium in St. Petersburg, Berlin und München sowie Tätigkeiten u.a. an Schulen in Petrograd sowie an der russischen Akademie der Wissenschaften lebte Elsa Mahler ab 1920 in Basel, wo sie den Grundstein zum Slavischen Seminar und seiner Bibliothek legte. Sie habilitierte sich 1928 in Basel mit einer Arbeit über die russische Totenklage und wirkte danach zehn Jahre als Privatdozentin. 1938 wurde sie als erste Frau an der Universität Basel zur ausserordentlichen Professorin ernannt.

Die Universitätsbibliothek Basel zeigte 2011 die Ausstellung "Elsa Mahler – Die erste Professorin der Universität Basel und ihre slavistisch-volkskundlichen Sammlungen", kuratiert vom Fachbereich Osteuropa, der auch die Ausstellung anlässlich des 550jährigen Universitätsjubiläums 2010 betreute (fotografische Impressionen beider Ausstellungen siehe hier).

Der Nachlass Elsa Mahler wird in der Universitätsbibliothek Basel aufbewahrt und ist elektronisch erschlossen im Katalog Handschriften - Archive - Nachlässe (HAN). Er enthält u.a. Korrespondenz, Texte und Noten, Audioaufnahmen russischer Volksgesänge sowie Materialien zum Altrussischen Volkslied und Fotografien aus dem Pečoryland.

Ausführlich zu Biographie und Werk informiert die Webseite zu Elsa Mahler im Online-Projekt zur Geschichte der Universität Basel.