Die aktuelle Archivalie: Ferienprobleme

Schon wieder ist der Sommer da und damit auch die Ferienzeit. Doch wie soll man seine Ferien verbringen?
Diese Frage kann schnell zu Diskussionen führen; Ort, Zeitpunkt, Dauer, Kosten und Buchungsart müssen bereits einige Zeit vor Ferienbeginn geklärt werden.

Die Dokumentensammlung des SWA zum Thema «Ferienregelung, Feriengestaltung, Schulferienfragen» enthält Dokumente und Zeitungsartikel ab den 1930er-Jahren bis heute, die sich mit Ferienfragen beschäftigen.

Zwei Wochen Ferien müssen genügen

Die Zeitung «Die Tat» schreibt im Mai 1951 nicht nur von Ferienfragen, sogar von «Ferienproblemen» wird berichtet. Dem Zeitungsartikel (PDF) kann entnommen werden, dass die befragten Arbeitnehmenden die damals gesetzlichen zwei Wochen Ferien als zu kurz einschätzten. Hingegen die Ferienart und die Traumdestinationen waren schon 1951 unterschiedlichster Art.

Neben der Dauer der Ferien hat sich wohl die Buchungsart am weitgehendsten verändert.
Während heute die Reisenden am häufigsten online und selbständig buchen, wurde früher oftmals ein Reisebüro beauftragt. Im Artikel von «Die Tat» wird den Lesenden sogar ausdrücklich vom selbständigen Buchen abgeraten. Die gelieferten Argumente sind verständlich: Eine Postkarte zu versenden, um ein Hotelzimmer zu buchen, ist auch aus heutiger Sicht viel zu kompliziert.

Mit oder ohne Ferien: Das Schweizerische Wirtschaftsarchiv wünscht Ihnen einen schönen Sommer!

Weitere Dokumentensammlungen zum Thema

Fremdenverkehr: Reisebüros (Signatur: SWA Vo H XII 8f Reisebüros)

Fremdenverkehr, Wanderwege (Signatur: SWA Vo H XII 8f Fremdenverkehr...)

11.07.2017 / Vera Bieri