Freiwirtschaftliche Bibliothek

Die Freiwirtschaftliche Bibliothek (FB) ist eine Spezialsammlung und umfasst über 1350 Werke zu den Themen Freiwirtschaft, Freigeld und Freiland.
Neben Schriften von Vertretern der Freiwirtschaftlichen Bewegung umfasst sie weitere wirtschaftspolitische und wirtschaftstheoretische Werke.

Liste aller Dokumente der FB in anzeigen

Die Dokumente der FB stehen im Magazin. Sie können im Katalog bestellt und ausgeliehen werden.

Weitere Recherche-Möglichkeiten

Weitere Recherche-Möglichkeiten

Die Dokumente der FB sind alle im Katalog swissbib Basel Bern und im klassischen Katalog IDS Basel Bern erfasst.

Die Freiwirtschaftliche Bibliothek

Die Freiwirtschaftliche Bibliothek ist das Werk des Baslers Paul Gysin (1911-1993). Während rund 35 Jahren trug er zum Thema Geld- und Bodenreform Bücher, Broschüren und Pamphlete zusammen, um sie der Forschung zugänglich zu machen.

Seit den 1990er Jahren ist der Bestand in der UB Wirtschaft - SWA (damals noch WWZ-Bibliothek/SWA genannt) zugänglich. Zur Ergänzung des Bestands der FB trägt die NWO-Stiftung Belcampo bei.

Die Freiwirtschaftliche Bibliothek dokumentiert die theoretischen Grundlagen der Freiwirtschaftslehre, ihre wirtschaftspolitischen Forderungen und deren Rezeption in der Schweiz.

Freiwirtschaft

Die freiwirtschaftliche Lehre - von Silvio Gesell (1862-1930) begründet  - strebt eine natürliche Wirtschaftsordnung (NWO) an. Geld soll nicht gehortet werden, sondern ständig im Umlauf sein, Grundbesitz soll als Freiland verpachtet werden.

Politisches Sprachrohr für die Ideen Silvio Gesells in der Schweiz waren ab 1915 folgende Organisationen:

  • Schweizerischer Freiland-Freigeld-Bund (1915-1923)
  • Schweizerischer Freiwirtschaftsbund (1924-1943)
  • FBS Freiwirtschaftliche Bewegung der Schweiz (seit 1943)
  • LSPS, Liberalsozialistische Partei der Schweiz (1946-1990)
  • INWO Schweiz -  Internationale Vereinigung für Natürliche Wirtschaftsordnung Schweiz (seit 1990).

Die Freiwirtschaftliche Bibliothek beinhaltet einen umfassenden Schriftenbestand der wichtigsten Vertreter dieser Organisationen: Hans Bernoulli (1876-1959), Theophil Christen (1873-1920), Friedrich Salzmann (1915-1990), Werner Schmid (1898-1981), Fritz Schwarz (1887-1958), Hans-Konrad Sonderegger (1891-1944), Werner Zimmermann (1893-1982) und weitere.