Veranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen der Stiftung zur Förderung des SWA

31. Mai 2017 - Schweizer Finanzplatz ohne Bankgeheimnis - Podiumsdiskussion mit Aymo Brunetti und Claude-Alain Margelisch - Leitung: Tobias Straumann

31. Mai 2017 - Schweizer Finanzplatz ohne Bankgeheimnis - Podiumsdiskussion mit Aymo Brunetti und Claude-Alain Margelisch - Leitung: Tobias Straumann

Schweizer Finanzplatz ohne Bankgeheimnis: Abstieg oder Erneuerung? Seit die Schweiz sich bereit erklärt hat, den automatischen Informationsaustausch (AIA) einzuführen, haben sich die Erfolgsbedingungen des Finanzplatzes grundlegend verändert. Die Banken kämpfen mit Margendruck und müssen ihre Geschäftsmodelle den neuen Realitäten anpassen.

Wird die Umstellung gelingen? Wird der Finanzplatz Schweiz seine besondere internationale Position verteidigen können? Oder folgt bald der Abstieg in die zweite Liga?

Zur Klärung dieser Fragen lädt das SWA zwei ausgewiesene Experten ein.
Aymo Brunetti ist Professor am Departement Volkswirtschaftslehre der Universität Bern und hat im Auftrag des Bundesrats die Erneuerung der Finanzmarktstrategie massgeblich geprägt.
Claude-Alain Margelisch ist CEO der Schweizerischen Bankiervereinigung und war lange Jahre verantwortlich für den Bereich Internationale Finanzmärkte.
Das Gespräch wird geleitet vom Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann, Mitglied des Stiftungsrates des Schweizerischen Wirtschaftsarchivs.

Wann: Mitwoch, 31.5.2017, 18:00 Uhr

Wo: Schweizerisches Wirtschaftsarchiv, Peter Merian-Weg 6, WWZ Auditorium (EG)

Eintritt frei.
Die Podiumsdiskussion wird ermöglicht durch die Stiftung zur Förderung
des SWA. Donationen zur Sicherung, Erhaltung und Vermittlung von Quellen zur Wirtschaftsgeschichte werden gerne entgegen genommen.

Alle Informationen auf dem Flyer (PDF)

17. November 2016: Zur Rolle von Bildung und Forschung - Vortrag von Willy Schlachter in Baden

17. November 2016: Zur Rolle von Bildung und Forschung - Vortrag von Willy Schlachter in Baden

Der Vortrag von Prof. em. Dr. sc. techn. ETH Willy Schlachter unter dem Titel "Zur Rolle von Bildung und Forschung für die Schweiz - Wie sich Pionierleistungen trotz hartem Franken durchsetzen" stellt das Schweizerische Bildungs-, Forschungs- und Innovationssystem vor und positioniert die Schweiz im internationalen Vergleich.
Die Rolle des starken Frankens auf die Innovationskraft wird ausgeleuchtet und am Beispiel BBC auch historisch kontextualisiert.

Wann: Donnerstag, 17. November 2016, 18.45 Uhr

Wo: Historisches Museum Baden, Landvogteischloss, Wettingerstr. 2, 5400 Baden AG

Alle Infos: Einladungskarte (PDF)

Willy Schlachter lehrte 20 Jahre lang Thermodynamik und Energietechnik an der damaligen HTL Brugg-Windisch, an der Fachhochschule Aargau FHA und an der späteren Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW. 1997 wurde er zum Vizedirektor ernannt. In dieser und weiteren Funktionen war er massgeblich am Aufbau der FHA und später der FHNW beteiligt.
Davor war der an der ETH zum Maschineningenieur ausgebildete Willy Schlachter während 18 Jahren in der Privatwirtschaft als Entwicklungsingenieur und Entwicklungsleiter Gasturbinen bei Sulzer und ab 1977 in leitenden Funktionen bei BBC/ABB tätig gewesen.

Ein Vortrag der Stiftung zur Förderung des Schweizerischen Wirtschaftsarchivs in Zusammenarbeit mit dem Historischen Museum Baden. Eintritt frei.

23. Juni 2016: Dialog zwischen Wirtschaftsgeschichte und Wirtschaftsarchiven - Vortrag von Martin Lengwiler

23. Juni 2016: Dialog zwischen Wirtschaftsgeschichte und Wirtschaftsarchiven - Vortrag von Martin Lengwiler

"Wirtschaftsgeschichte und Wirtschaftsarchive - Szenen einer Beziehung": Unter diesem Titel bestritt Prof. Dr. Martin Lengweiler (Universität Basel) den diesjährigen Vortrag der Stiftung zur Förderung des Schweizerischen Wirtschaftsarchivs (SWA) am 23. Juni 2016 in Basel.
Der Vortrag wurde ermöglicht durch die Stiftung zur Förderung des Schweizerischen Wirtschaftsarchivs und durch Alcan Holdings Switzerland.

Reflexionen zum Alusuisse-Archiv

Anlass war die Übernahme des Archivs der Alusuisse durch das SWA - der Abschluss dieses Projekts wurde am gleichen Abend begangen. Zahlreiche Alusuisse-Ehemalige, HistorikerInnen, ArchivarInnen und Geschichtsinteressierte widerstanden den Verlockungen des raren Sommerwetters. Der Abend bot Gelegenheit für zahlreiche interessante Gespräche vor dem Referat und am anschliessenden Apero.
Der Vortrag von Martin Lengwiler drehte sich dann genau um das Gespräch zwischen den Archiven und der Geschichte, oder genauer: zwischen den ArchivarInnen und den Archivnutzern.
Lengwiler unterschied im 20. Jahrhundert drei Phasen der Wechselwirkung zwischen Archiv und Geschichte.

Drei Phasen einer Beziehung

Die erste Phase von ca. 1900 bis in die 1970er Jahre sei geprägt gewesen von der "Hegemonie" der Geschichte über die (Wirtschafts-)Archive: Die Archivare (in der Regel männlich) waren ausgebildete Historiker, die Archivwissenschaft galt als historische Hilfswissenschaft, und die Wirtschaftsgeschichte wie auch das Wirtschaftsarchivwesen waren keine eigenständigen Disziplinen.

In einer zweiten Phase der "Symbiose" - ungefähr ab den 1980er Jahren - erfolgte historiografisch wie archivwissenschaftlich die "Entdeckung des Unternehmens". Die Unternehmensgeschichte nahm einen Aufschwung (auch im Zuge der Vergangenheitsbewältigung zum Zweiten Weltkrieg), und verschiedene wichtige Firmenarchive entstanden (zurecht wurde in der Diskussion eingeworfen, dass wichtige Firmenarchive etwa der Chemie- oder Metallindustrie schon früher entstanden sind).

In der dritten Phase ab ungefähr der Jahrtausendwende bettete die historische Forschung die Unternehmen (wieder) stärker in die allgemeine Wirtschaftsgeschichte ein; Archivbestände von Unternehmen sind für viele Forschungsthemen nur noch eine von mehreren Quellen; die Forschenden kommen oft erst auf Umwegen ins Wirtschaftsarchiv.
In der gleichen Zeit wurde das Wirtschaftsarchivwesen professionialisiert. Die Archivare gingen bei der Bewertung und Übernahme von Archivbeständen immer methodischer vor, dabei waren aber die unmittelbaren Bedürfnisse der historischen Forschung auch nur eines von mehreren Kriterien der Überlieferungsbildung.
Somit bewegten sich die Diskurse der HistorikerInnen und ArchivarInnen auseinander. Mit "schwieriges Gespräch" umschrieb daher Lengwiler diese Phase.

Wünsche für die Zukunft

Für die Zukunft - eine vierte Zeitperiode - postulierte Lengwiler einen intensiveren Dialog unter Gleichberechtigten. ArchivarInnen und HistorikerInnen sollten sich stärker über die Kriterien der Überlieferungsbildung austauschen. Ganz konkret wünschte sich Lengwiler zum Beispiel ein stärkeres Engagement der Archive im Bereich der Sicherung von KMU-Archiven - denn die KMU bilden bekanntlich zahlenmässig das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft.

11. November 2015: Die Schweiz und die EU: Wie weiter? Podiumsdiskussion mit Dieter Freiburghaus und Bruno Gehrig, Moderation: Tobias Straumann

11. November 2015: Die Schweiz und die EU: Wie weiter? Podiumsdiskussion mit Dieter Freiburghaus und Bruno Gehrig, Moderation: Tobias Straumann

Dass das Schweizerische Wirtschaftsarchiv (SWA) am 11. November 2015 eine Veranstaltung in Zürich und nicht in Basel organisierte, hatte seinen Grund. Es geht darum, die Institution auch ausserhalb der Nordwestschweiz bekannter zu machen.

Ein wichtiges Thema

Das SWA hat umfangreiche Dokumentensammlungen zu den Beziehungen Schweiz-EU. Daher war es folgerichtig, zu diesem Thema eine Podiumsdiskussion zu veranstalten.
Eingeladen waren einerseits der Politologie Dieter Freiburghaus, Autor des Buchs "Königsweg oder Sackgasse? schweizerische Europapolitik von 1945 bis heute", andererseits Bruno Gehrig, Professor, Bankier, Geldpolitiker, Unternehmensleiter und Kenner der Schweizer Wirtschaftspolitik.
Zu erleben war eine lebhafte Diskussion, und nur zu gerne nutzten die Anwesenden nach dem Podium die Möglichkeit, mit den Diskutanten und dem Moderator noch weiter zu diskutieren.

Wohin geht die EU?

Zu Beginn der Diskussion ging es um aktuelle Entwicklungen in der EU. Aktuell steht ein Austritt Grossbritanniens zur Debatte. Wie wahrscheinlich ist ein solcher, und wie wird die EU darauf reagieren?
Da dies gemäss Gehrig kein unmögliches Szenario ist, das aber von zahlreichen Akteuren nicht gewünscht ist, wird sich die EU zu Konzessionen durchringen müssen, der Trend zu stärkerer Integration wird nachlassen, die Regeln etwa in der Währungsunion müssten eingehalten werden. Ob die Schweiz davon profitieren kann?

Freiburghaus betonte, dass das "Friedensprojekt" EU historisch grosse Verdienste habe und trotz der gegenwärtigen Krisensituationen grundsätzlich auf stabilen Füssen stehe.
Bezüglich der Schweiz votiere die EU seit Jahren für ein Rahmenabkommen. Für die Schweiz müsse ein solches Rahmenabkommen keinen Nachteil darstellen, denn alle anderen Partner der EU hätten ebenfalls Kontrollgremien und Gerichtshöfe zur Streitschlichtung.

Von der Bedeutung der Bilateralen

Tatsache ist, so Freiburghaus, dass die Schweiz vor allem am Binnenmarkt interessiert ist. Dieser funktioniert leidlich und steckt nicht etwa in der Krise. Vom Binnenmarkt habe die Schweiz stark profitiert, und dasselbe gelte für die Personenfreizügigkeit. Daher sind die bilateralen Verträge für die Volkswirtschaft unverzichtbar. Freiburghaus geht davon aus, dass diese Einsicht spätestens dann beim Stimmbürger ankommen wird, wenn es wirtschaftlich nicht mehr so läuft. Bezüglich der Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative glaubt er an eine bessere Lösung, als es die RASA-Initiative ist.
Wesentlich, so Freiburghaus, sei eine grundsätzliche Übereinstimmung der politischen Eliten und des Stimmvolks. Die politischen Eliten hätten sich aber zu passiv verhalten, anstatt dem Stimmvolk die Bedeutung der Bilateralen nachdrücklich vor Augen zu führen.

Gehrig unternahm es, am Beispiel der Fluggesellschaft Swiss die Bedeutung der bilateralen Abkommen aufzuzeigen. Bei einer Kündigung der Bilateralen würden wieder veraltete und teilweise nicht einmal schriftlich festgelegte Regeln gelten. Die Folgen für die Flughäfen und den Luftverkehr wären verheerend.

Die Fragen bleiben, das Thema brennt unter den Nägeln

Die Voten und Fragen aus dem Publikum machten klar, dass die Vorteile der Bilateralen nicht so klar sind. Eine Erkenntnis des Abends war daher folgende:
Die Befürworter der Bilateralen - Parteien ebenso wie Verbände und Wirtschaftsvertreter - müssen den Stimmbürgern die unverzichtbaren Vorteile der Bilateralen energisch, klar und konkret vor Augen führen, wenn sie zukünftige europapolitische Abstimmungen gewinnen wollen.

Die andere Erkenntnis war, dass die von Freiburghaus und vielen Studien als Vorteil interpretierte Personenfreizügigkeit von vielen als Gefahr wahrgenommen wird. Die Vorteile sind zu abstrakt, um gegen weitverbreitete Ängste anzukommen.
Wenn hier eine Erkenntnis für zukünftige Abstimmungskampagnen resultierte, dann diese:
Die Befürworter des bilateralen Wegs müssen klarmachen, dass der Zustrom von Flüchtlingen und die Einwanderung von hochqualifizierten Arbeitskräften aus der EU zwei paar Schuhe sind.
Und vielleicht müssen wir uns tatsächlich verabschieden von der Vorstellung, dass die Schweiz ein grosses Dorf sei - und akzeptieren, dass die Schweiz eine Metropolitanregion geworden ist.

Über eine Kristallkugel verfügte keiner der beiden Diskutanten. Von Optimismus und Pessimismus war oft die Rede. Deutlich wurde aber immerhin, dass es nicht immer nur Schwarz oder Weiss gibt, sondern dass es Zwischentöne gibt. Kompromisse sind möglich, wenn die Bereitschaft und das Engagement da sind.

10.6.2015: ETH – Ciba – Sandoz – ETH: Vortrag von Adrian Knoepfli über Robert Gnehm

10.6.2015: ETH – Ciba – Sandoz – ETH: Vortrag von Adrian Knoepfli über Robert Gnehm

 

Donnerstag, 10. Juni 2015, 18:15 Uhr

Schweizerisches Wirtschaftsarchiv, Peter Merian-Weg 6, Basel

Robert Gnehm, Brückenbauer zwischen Hochschule und Industrie

Ciba und Sandoz, heute in Novartis vereinigt, waren lange harte Konkurrenten. Dass ein Mann in beiden Unternehmen Karriere machte, war eher ungewöhnlich. Dies gelang Robert Gnehm (1852-1926).
Weil er zudem auch an der ETH bestens verankert war, spielte er im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert für den Wissenstransfer nach beiden Seiten eine wichtige Rolle.
Der Vortrag befasst sich mit diesem Brückenbauer zwischen Hochschule und Industrie.

Adrian Knoepfli arbeitet, nach langjähriger Tätigkeit als Wirtschaftsjournalist, als Wirtschaftshistoriker in Zürich. Er publiziert vor allem zur Wirtschafts- und Regionalgeschichte. So verfasste er verschiedene Unternehmensgeschichten (Saurer, Georg Fischer, Alusuisse, Feller, Zürcher Hallenstadion) und ist Mitautor des Wirtschaftskapitels der Schaffhauser Kantonsgeschichte, der Stadtgeschichte Stein am Rhein und der Stadtgeschichte Winterthur.

Der Vortrag wird in Zusammenarbeit mit dem Verein für wirtschaftshistorische Studien/Schweizer Pioniere der Wirtschaft und Technik organisiert. Er wird ermöglicht durch die Stiftung zur Förderung des SWA.
Der Eintritt ist ist frei. Donationen zur Sicherung, Erhaltung und Vermittlung von Quellen zur Wirtschaftsgeschichte nimmt die Stiftung gerne entgegen auf PC 40-18825-7.

Einladungskarte (PDF)

Lektüre-Tipp: Adrian Knoepfli, Biografie von Robert Gnehm (2015)

Öffentliche Themenabende im SWA

Themenabend 2017: Bahnbrechende Erfindungen der Schweizer Wirtschaft

Erfindungen sind dann erfolgreich, wenn eine zündende Idee zur Marktreife geführt, gut vertrieben und vom Publikum verstanden wird.

Die Schweizerische Wirtschaft verfügt über eine hohe Dichte bahnbrechender Innovationen, die um die Welt gingen. Erfindungen lösen Probleme des Alltags, erzeugen Glücksgefühle, revolutionieren gängige Vorgehensweisen und lassen den Rubel rollen.

Wir schauen uns anhand der Bestände im Schweizerischen Wirtschaftsarchiv einige Beispiele an: Von der Alufolie über die Gasturbine zum künstlichen Hüftgelenk, vom Thomy-Senf über den Schmelzkäse bis zu Maggi, sowie von Valium zu Voltaren und Anti-Brumm. Und schliesslich geben Archive auch den Blick frei auf Pleiten und Auslaufmodelle, die heute längst vergessen sind.

Wann und wo: Mi, 27. September 2017, UB Wirtschaft - Schweizerisches Wirtschaftsarchiv, Peter Merian-Weg 6, 4002 Basel
Eine öffentliche Veranstaltung im Rahmen der Reihe Themenabende der UB Basel

Rückblick

Fr, 9. Juni 2017: Schweizer Archivtag im SWA zum Thema Verkehr

Fr, 9. Juni 2017: Schweizer Archivtag im SWA zum Thema Verkehr

Unter dem Motto "Archive οο Verbinden" findet am 9. Juni 2017 der Schweizer Archivtag statt.
SBB Historic und das Schweizerische Wirtschaftsarchiv SWA machen gemeinsame Sache.
Sie zeigen am Archivtag ihre umfangreichen Bestände zum Thema Verkehr in der Schweiz.

Verkehr ist unser Thema

Schauen Sie rein in den Wikipedia-Workshop, den Recherche-Crash Kurs oder in die Speed-Tour durchs Archiv.
Wir freuen uns auf Sie!

Programm, 9. Juni

12 Uhr  Das Archiv öffnet seine Tore

13 Uhr  Crash-Kurs Wikipedia-Artikel schreiben

14 Uhr  Crash-Kurs Urheberrecht-Wikipedia-Archiv

15 Uhr  Crash-Kurs Wikipedia-Artikel korrigieren

16 Uhr  Crash-Kurs Recherche im Archiv

17 Uhr  Crash-Kurs Wikipedia-Artikel schreiben

18 Uhr  Crash-Kurs Recherche im Archiv

19 Uhr  Speed-Tour durchs Archiv: Verkehr in Schachteln

20 Uhr  Crash-Kurs Datenschutz-Wikipedia-Archiv

21 Uhr  Speed-Tour Wikisource: Wackernagel als geprüfte E-Quelle

22 Uhr  Taschenlampenführung durchs Archiv: Eisenbahntunnels in der Schweiz

23 Uhr  Speed-Tour Wikipedia und Verkehr 11 Stunden später/Rückblick auf den Tag

24 Uhr  Das Archiv schliesst seine Tore

Durchgehend: Apéro und Fachgespräche

Adresse und Anfahrt

Peter Merian-Weg 6, 4002 Basel

Flyer (PDF)

Mi 5. April 2017: David Ricardos „modernes Buch“ – eine kleine Retrospektive

Mi 5. April 2017: David Ricardos „modernes Buch“ – eine kleine Retrospektive

Prof. Dr. Rolf Weder, Thomas Gerber, MSe, (Universität Basel)

Mit dem Buch „Principles of Political Economy and Taxation“ schreibt sich David Ricardo in die Annalen der grossen ökonomischen Denker ein und beeinflusst die damals noch junge wirtschaftswissenschaftliche Lehre massgeblich. Aus Anlass des 200-jährigen Jubiläums der 1817 in London erschienenen Schrift blicken wir an diesem Themenabend auf Leben und Werk David Ricardos zurück. Der thematische Schwerpunkt liegt auf seinen Überlegungen zum Handel, die unter dem Namen „komparative Vorteile“ bekannt wurden und noch heute der zentrale Ausgangspunkt der modernen Handelstheorie darstellen. Der Originaltext der zweiten Edition aus dem Jahr 1819 und weitere Objekte werden im Rahmen einer kleinen Ausstellung präsentiert.

Treffpunkt: 18:00 Uhr; Universitätsbibliothek Wirtschaft – Schweizerisches Wirtschaftsarchiv, Foyer, Peter Merian-Weg 6

K* Die UB beleuchtet aktuelle Projekte der Universität und kooperiert mit Museen, Bildungs- und Kulturinstitutionen

Mi 16. November 2016: Kartografierte Wirtschaft: Blick auf die schönsten Karten des Schweizerischen Wirtschaftsarchivs

Mi 16. November 2016: Kartografierte Wirtschaft: Blick auf die schönsten Karten des Schweizerischen Wirtschaftsarchivs

Irene Amstutz, lic.phil., Dr. Martin Lüpold (Schweizerisches Wirtschaftsarchiv SWA)

Karten sind oft phänomenale räumliche Visualisierungen von Geschehnissen und Daten. Die Kartografie macht auch vor der Wirtschaft nicht halt. Das SWA beherbergt zahlreiche Karten, welche die unterschiedlichsten Aspekte der Wirtschaft, des Verkehrs und der Sozialpolitik auf einen Blick verständlich machen. Im internationalen Jahr der Karten stellen wir ihnen eine exklusive Auswahl von bemerkenswerten, skurrilen, informativen und humorvollen Karten vor.

Treffpunkt: 18:00 Uhr; Universitätsbibliothek Wirtschaft - Schweizerisches Wirtschaftsarchiv, Foyer, Peter Merian-Weg 6, Basel; bis ca. 19:15 Uhr

Mi 18. November 2015: Zur Architektur der Wasserkraft in der Schweiz

Mi 18. November 2015: Zur Architektur der Wasserkraft in der Schweiz

Irene Amstutz, lic. phil., Dr. Martin Lüpold (Schweizerisches Wirtschaftsarchiv SWA)

Bis Ende der 1960er Jahre lieferte in der Schweiz die Wasserkraft 90 Prozent der elektrischen Energie. In Tälern wurden teils gigantische Staumauern errichtet und an Flüssen unzählige Wasserkraftwerke gebaut. Kraftwerk-Bauten prägen auch abgelegenste Landschaften der Schweiz. Die Nutzung der Wasserkraft brachte eine eigene, sich wandelnde architektonische Sprache hervor. Ihren Merkmalen gehen wir anhand von Bildern und historischen Dokumenten aus Archiven und Firmendokumentationen des SWA nach.

Treffpunkt: 18:00 Uhr; UB Wirtschaft - Schweizerisches Wirtschaftsarchiv, Foyer, Peter Merian-Weg 6, Basel; bis ca. 19:15 Uhr

Mi 19. November 2014: Kaufmännische Aufschreibetechniken und Datenträger von 1750 bis 2014

Mi 19. November 2014: Kaufmännische Aufschreibetechniken und Datenträger von 1750 bis 2014

Irene Amstutz, lic.phil., Dr. Martin Lüpold (Schweizerisches Wirtschaftsarchiv SWA)

Textverarbeitungsprogramme, Tabellenkalkulation, Datenbanken, E-Mail, elektronische Agenden - ohne diese Arbeitsinstrumente ist die Arbeitswelt heute nicht mehr vorstellbar. Doch wie funktionierte Bürokommunikation in der Vergangenheit? Zum Beispiel mit der Füllfeder und der Hermes Baby, dem Rechenschieber und dem Diktafon. Wir befragen die Wirtschaftsarchive und präsentieren Aufschreibe- und Weitergabetechniken, Büromaschinen und Datenträger aus 250 Jahren.

Treffpunkt: 18:00 Uhr; Universitätsbibliothek Wirtschaft - Schweizerisches Wirtschaftsarchiv, Foyer, Peter Merian-Weg 6, Basel; bis ca. 19:15 Uhr

Mi 4. September 2013: Finanzkrise und Energiewende bald Geschichte? Wirtschaftsgeschichte digital mit der neuen Online-Zeitungsausschnittsammlung des SWA

Mi 4. September 2013: Finanzkrise und Energiewende bald Geschichte? Wirtschaftsgeschichte digital mit der neuen Online-Zeitungsausschnittsammlung des SWA

Irene Amstutz, lic. phil., Nicolas Sartori, lic. phil. (Schweizerisches Wirtschaftsarchiv SWA)

Zeitungen widerspiegeln das aktuelle Zeitgeschehen und sind unschätzbare Zeugen von wirtschaftlichen, sozialen oder politischen Ereignissen. Sie dokumentieren Meinungen und Kommentare und halten fest, was die Menschen in ihrer Zeit bewegt. Das SWA sammelt aus diesem Grund seit über 100 Jahren Zeitungsausschnitte zu AkteurInnen und Themen der Schweizer Wirtschaft. Seit Anfang 2013 werden die ausgewählten Artikel nicht mehr in Papier ausgeschnitten und aufbewahrt, sondern in elektronischem Format. Damit wird dieses bedeutende Quellenmaterial für die künftige Forschung einfacher zugänglich und bleibt dabei langfristig gesichert. Wir präsentieren Ihnen das neue Angebot und werfen einen Blick hinter die Kulissen der neuen Sammlung.

Treffpunkt: 18:00 Uhr, UB Wirtschaft - SWA, Foyer, Peter Merian-Weg 6 (Jacob Burckhardt Haus), Basel; bis ca. 19:15 Uhr

Mi 20. Juni 2012: Hotelarchitektur erzählt Wirtschaftsgeschichte: Präsentation eines einmaligen Architekturplan-Archivs im Schweizerischen Wirtschaftsarchiv

Mi 20. Juni 2012: Hotelarchitektur erzählt Wirtschaftsgeschichte: Präsentation eines einmaligen Architekturplan-Archivs im Schweizerischen Wirtschaftsarchiv

 Irene Amstutz, lic. phil. (SWA/WWZ-Bibliothek), Dr. Roland Flückiger-Seiler (Architektur- und Hotelhistoriker, Präsident Hotelarchiv Schweiz) 

Im Auftrag der Stiftung Hotelarchiv Schweiz verwahrt das Schweizerische Wirtschaftsarchiv SWA den architekturhistorisch einmaligen Archivbestand der Gesellschaft für Hotelkredit. Über 1'100 Hotels wurden 1943/44 exakt dokumentiert. Der Architekturhistoriker Dr. Roland Flückiger erläutert anhand der Originalpläne die verschiedenen baulichen Epochen von Klassizismus über Belle Époque zum Heimatstil bis zum "Neuem Bauen". Wir erfahren, wieso wir uns in den Grand Hotels fühlen wie Schlossherren und wie die Hotelarchitektur im Bereich Beleuchtung, Sanitär-, Heizungs- und Aufzugsanlagen eine Pionierrolle einnahm. Die Geschichte des Schweizer Tourismus wird an diesem Themenabend erzählt anhand seiner Hotelarchitektur und physisch fassbar durch die zur Schau gestellten Pläne, Fotografien und Postkarten.  

Treffpunkt: 18:00 Uhr, SWA / WWZ-Bibliothek, Foyer, Peter Merian-Weg 6 (Jacob Burckhardt Haus), 4002 Basel; bis ca. 19:15 Uhr 

Mi 22. Juni 2011 Convenience Food im Archiv: die Hero AG im Schweizerischen Wirtschaftsarchiv (SWA)

Mi 22. Juni 2011 Convenience Food im Archiv: die Hero AG im Schweizerischen Wirtschaftsarchiv (SWA)

Irene Amstutz, lic.phil., Martin Lüpold, Dr. des. (SWA/WWZ-Bibliothek Basel)

Die Hero AG feiert ihr 125-jähriges Jubiläum und übergab im Vorfeld das Firmenarchiv dem SWA. Grund genug, einen Blick in die Produktionsbedingungen der ersten Ravioli in der Konservenbüchse zu werfen. Das „bequeme Essen“ der Hero AG hat nicht nur in der Schweiz Küche und Keller revolutioniert. Die Archivführung bietet eine Annäherung an die Kulturgeschichte des Essens und wird geschlossen mit einer Degustation von Hero-Produkten.

Anmeldung erforderlich
Der Themenabend ist ausgebucht, keine freien Plätze mehr
Treffpunkt: 18:00 Uhr, SWA / WWZ-Bibliothek, Foyer, Peter Merian-Weg 6 (Jacob Burckhardt Haus), 4002 Basel; bis ca. 19:15 Uhr

Mi 22. September 2010: Das Schweizerische Wirtschaftsarchiv feiert seinen 100. Geburtstag

Mi 22. September 2010: Das Schweizerische Wirtschaftsarchiv feiert seinen 100. Geburtstag

Irene Amstutz, lic.phil., Martin Lüpold, Dr. des. (WWZ-Bibliothek / SWA)

Von der Corbusier-Tapete bis zur ventillosen selbstansaugenden Zentrifugalpumpe: Begleiten Sie uns auf dem Streifzug durch 100 Jahre SWA. Warum wurde 1910 ein Wirtschaftsarchiv gegründet und wie hat sich das SWA entwickelt? Wir präsentieren Ihnen die interessantesten, seltensten und schönsten Archivalien unserer Bestände, zeigen Ihnen, wie man vor den Zeiten der elektronischen Findmittel in Archiv und Dokumentation recherchierte und stellen Ihnen die modernen Recherchetools der Gegenwart vor.

Treffpunkt: 18:00 Uhr, WWZ-Bibliothek / SWA, Eingangshalle, Peter Merian-Weg 6 (Jacob Burckhardt Haus), 4002 Basel; bis ca. 19:15 Uhr

29. April 2009: Die neue WWZ-Bibliothek und das Schweizerische Wirtschaftsarchiv im Jacob Burckhardt-Haus

29. April 2009: Die neue WWZ-Bibliothek und das Schweizerische Wirtschaftsarchiv im Jacob Burckhardt-Haus

Leitung WWZ-Bibliothek/SWA
Ein Blick vor und hinter die Kulissen der neuen Wirtschaftsbibliothek und des darin enthaltenenen Schweizerischen Wirtschaftsarchivs. Tauchen Sie mit uns in die Tiefen des Magazins, verweilen Sie in den hellen Lesesälen, besichtigen Sie das Verwaltungsrückgrat des Buchlaufs und entspannen Sie sich schliesslich auf der Dachterrasse bei einem kleinen Umtrunk (und guter Sicht auf bahntechnische Weichenstellungen).

Anmeldung erforderlich: ✆ +41 (0)61 267 31 00 oder info-ub at unibas.ch
Treffpunkt: 18 Uhr WWZ-Bibliothek/SWA, Peter Merian-Weg 6, Basel (beim Bahnhof SBB); bis ca. 19.15 Uhr