Chorherrenstift Beromünster

Das Stift Beromünster ist bekannt als Ort, an dem 1470 ein um 1300 verfasstes Buch gedruckt wurde: der Mammotrectus super bibliam des Johannes Marchesinus. Um jene Zeit gelangten aber auch einige nicht unbedeutende handgeschriebene Codices und anderswo gedruckte Inkunabeln in die Stiftsbibliothek. Sie ergänzten den vorhandenen, nicht genauer bekannten Bestand, später kamen weitere Bände dazu. Der gedruckte Altbestand der Stiftsbibliothek besteht aus 5712 Einheiten. An Handschriften gibt es mehrere hundert, ein Teil davon ist im Stiftsarchiv untergebracht, die auch auf e-codices.ch einsehbaren Prunkstücke liegen in der Schatzkammer. Die rund 50 Manuskriptbände aus dem Mittelalter werden bis Ende März 2019 in einem auf zwei Jahre angelegten Erschliessungsprojekt detailliert beschrieben, die Beschreibungen laufend elektronisch in HAN publiziert.

Die neueren Bestände der Stiftsbibliothek sind in der Propstei aufgestellt, teilweise öffentlich zugänglich und in einem eigenen, über die (weitere Informationen über die Bibliothek vermittelnde) Homepage stiftberomuenster.ch zugänglichen Katalog erschlossen.

Stand der Erschliessung

In HAN werden die im Rahmen des Projekts "Katalogisierung der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Handschriften der Schweiz" erstellten Beschreibungen auf Maximalniveau laufend eingespeist. Ein gedruckter Katalog wird nach Abschluss des Projektes erscheinen.

Kontaktdaten

Telefon für Anfragen +41 (0)41 349 75 10
E-Mail für Anfragen bibliothek (at) stiftberomuenster.ch
Website www.stiftberomuenster.ch