swissuniversities Verlagsverhandlungen

Eine Delegation von swissuniversities unter der Leitung von Prof. Dr. Michael O. Hengartner (u.a. Präsident Vorstand swissuniversities) mit den Verlagen Springer Nature, Elsevier und Wiley über sogenannte Read&Publish-Verträge, die das Lesen und das Publizieren in deren Zeitschriften regeln.

Verhandlungsziel

Das Verhandlunsziel ist, dass alle Zeitschriftenartikel, die von Autorinnen und Autoren an Schweizer Hochschulen und Universitätsspitälern eingereicht werden, Open Access sein sollen, sobald sie veröffentlicht werden. Die Verhandlungsergebnisse sind hier ersichtlich: swissuniversities.ch/aktuell/swissuniversities-definiert-beziehungen-mit-den-verlagen-elsevier-springer-nature-und-wiley-fuer-2020

Auswirkungen

Die Auswirkungen an Universität und Universitätsspital Basel:

Springer Nature: No Deal
Swissuniversities konnte sich mit dem Verlag weder über die Verlängerung des bestehenden Read-Vertrags noch über die Read&Publish-Option einigen. Deshalb könnten die ab 2020 in den Zeitschriften von Springer und Nature publizierten Artikel gesperrt werden. Davon betroffen sind auch sehr bedeutende Titel wie «Nature» und «Oncogene». Die Universitätsbibliothek wird darüber informieren und alternative Beschaffungsvarianten anbieten. Die aktuellen Verfügbarkeiten werden hier angezeigt.
Update 19.12.2019: Springer Nature gewährt bis auf Weiteres Zugang auch auf die 2020 publizierten Artikel.

Elsevier und Wiley
Die Zeitschriften dieser Verlage einschliesslich Cell Press bleiben im bisherigen Umfang bis zur aktuellen Ausgabe zugänglich. Die Verhandlungen über «Read&Publish» werden 2020 weitergeführt.
Ab 2020 können Autoren/innen aus Schweizer Hochschulen, die einen Artikel bei einer Zeitschrift des Verlags Elsevier einreichen, kostenlos die Option "Gold Open Access" wählen. Weitere Informationen ...

Rückfragen bitte an Dr. Simon Geiger (E-Media Koordinator) simon.geiger at unibas.ch oder an info-ub at unibas.ch

 

 

17.12.2019 / Simon Geiger